Der neue Jahrgang 2019

2019  Ein ähnliches Jahr wie 2018 hat sich verabschiedet!

Das Jahr 2019 war geprägt durch die Herausforderungen, die die Natur für unseren Berufstand bereithält. In manchen Jahren scheint sie Verbündeter zu sein und eine gute Ernte fällt Landwirten und Winzern fast in den Schoß, in anderen ist es ein zähes Ringen um die Ernte.

Wir Winzer verzeichnen ein weiteres Jahr mit einem ungewöhnlich frühen Austrieb. Und dann war wieder Zittern angesagt.

Vom gefürchteten Spätfrost blieben wir 2019, Gott sei Dank, verschont.

Dennoch waren im neunten Jahr nacheinander in unserer Region Spätfrostschäden zu verzeichnen.

Sie traten (im Gegensatz zum Anbaugebiet Mosel) zwar nur kleinräumig auf, aber das Auftreten der Schäden ist ein klarer Hinweis darauf, dass wir einem gravierenden Schadensereignis wie in 2011 oder 2017 nur knapp entkommen sind.

Nicht nur eine, sondern 6 Nächte, wobei die Eisheiligen vom 12. bis 15. Mai ihrem Namen Ehre machten, lagen in kritischen Temperaturbereichen.

Die beiden ersten Maidekaden waren von außergewöhnlich kühler Witterung geprägt, während der die Vegetation kaum Fortschritte machte und sich der ursprüngliche beträchtliche Vegetationsvorsprung sogar in einen Rückstand verwandelte.

Darauf folgten 6 Wochen mit stürmischer Entwicklung, aber bereits Ende Juni und damit 1 Monat früher als in dem extrem trockenen Jahr 2018 wurde die Wasserversorgung der Reben bereits zum Problem.

Der glühend heiße letzte Junisonntag bescherte der Region für diesen Monat dann einen Allzeitrekord hinsichtlich der Höchsttemperaturen.

Wer glaubte, eine solche Hitzewelle sei kaum noch zu toppen, sah sich zwischen 24. und 27. Juli eines Besseren belehrt. Deutschlandweit fielen bisherige Rekorde wie Dominosteine. Verbreitet wurde die magische Schwelle von 40 °C überschritten.

Reben reagierten vielfach mit Sonnenbrand an Trauben in einem Ausmaß, wie man das bisher noch nie erlebt hatte. Im Gegensatz zu 2018, als sich die Wasserversorgungssituation im Spätsommer immer weiter zuspitzte, entspannte sich in diesem Jahr die Situation im August.

Während 2018 die Ernteschätzungen verbreitet unter den Ergebnissen lagen, war es 2019 umgekehrt. Die uralte Winzerweisheit „Wenn man meint, es gibt viel, dann gibt’s noch mehr, und wenn man glaubt, es gibt wenig, gibt’s noch weniger“ erwies sich einmal mehr als zutreffend.

Die Gründe für die verbreitet doch erstaunlich bescheidenen Erträge sind bei genauerer Betrachtung jedoch durchaus nachvollziehbar.

Während die Ertragserwartungen mancherorts etwas enttäuscht wurden, kann man mit der Qualität durchweg zufrieden sein – wohlschmeckende und etwas fruchtigere Weine wurden gekeltert und werden Sie auch in diesem Jahr wieder begeistern.

 

Auslieferungsplan März/April/Mai 2020

 

Auslieferungsplan                          

März/April/Mai 2020

  1. Woche

Nordhorn, Twist, Haselünne,

Cloppenburg, Varel, Artland,

Osnabrücker Land

  1. Woche

Südl. Emsland,

Lingen, Spelle , Emsbüren

  1. Woche

Dorsten, Stadtlohn, Ahaus,

Schüttorf, Münsterland

  1. Woche

Köln, Aachen, Rheinland, Viersen,

Ruhrgebiet, Westfalen

Anfang 14 Woche

Darmstadt, Großraum Frankfurt,  Gießen

Ende 14. Woche

Westerwald, Siegerland, Siegkreis, Lüdenscheid

  1. Woche

Zwickau, Chemnitz Großraum Leipzig

Halle, Dessau, Berlin

  1. Woche

Kassel, Paderborn, Hannover, Hamburg,

Lüneburg, Celle, Gifhorn

  1. Woche

Bayern